Im Angebot des Emmaus-Instituts finden Sie:

  1. Coaching

  2. Supervision

  3. Moderation

  4. Systemische Aufstellungsarbeit


Zielgruppen dieser Angebote sind im Besonderen Fachkräfte und Institutionen aus den Bereichen Non-Profit Organisationen, soziale Dienstleister, Kirchen und kirchlich-diakonische Einrichtungen.

Das Emmaus-Institut verdankt seinen Namen der biblischen Erzählung von den beiden Emmaus-Jüngern im Lukasevangelium (Kapitel 24,13-35). Diese Geschichte erzählt den Weg zweier Menschen heraus aus einer schwierigen, krisenhaften, ja existenziellen Situation mit Hilfe der intensiven Wegbegleitung durch einen Dritten. Diese Begleitung lässt sie eigene Ressourcen sowie kreative und ganzheitliche Lösungen in einer festgefahrenen Situation entdecken und neue Wege gehen. Durch die Wahl dieses Namens möchte ich auch zum Ausdruck bringen, dass die Philosophie des Emmaus-Institutes sich einem ganzheitlichen Menschenbild verpflichtet weiß, dass den Menschen als ein bio-psycho-soziales und eben auch spirituelles (=sinnsuchendes) Wesen versteht.


Coaching

Der Deutsche Bundesverband Coaching (DBVC) definiert Coaching als „die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- / Steuerungsfunktionen und von Experten in Unternehmen / Organisationen. Zielsetzung von Coaching ist die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen.“

Coaching ist für den DBVC somit eine „ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform“, das „der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit“ des Coachees dient. Gelingt dies, so hat dies positive Auswirkungen auf „die wertschöpfende und zukunftsgerichtete Entwicklung des Unternehmens / der Organisation“ (Zitate in: http://www.dbvc.de/der-verband/ueber-uns/definition-coaching.html).   

Mein Coaching versteht sich als eine zielgerichtete Begleitung in herausfordernden oder schwierigen beruflichen Situationen oder bei anstehenden inneren wie äußeren Veränderungprozessen. Es handelt sich um eine kreative Lösungssuche mit allen Sinnen und einem reichen Methodenspektrum, die bestehende und noch unentdeckte oder wieder zu entdeckende Ressourcen des Coachees nutzt. 

Neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften belegen, dass ein Coaching dann am wirksamsten ist, wenn es nicht nur auf der kognitiven Ebene und der Ebene der verstandesmäßigen Einsicht ansetzt, sondern bei den positiven wie negativen (Lebens-)Erfahrungen eines Menschen, die sein Denken, Fühlen und Handeln prägen. Das hat mit der Art und Weise zu tun, wie das menschliche Gehirn funktioniert.

Gerhard Roth und Alicia Ryba formulieren es in ihrem sehr lesenswerten Buch über „Coaching, Beratung und Gehirn (2016) so, dass Coaching dort ansetzen muss, „wo unsere gesamte Lebenserfahrung verhaltenswirksam wird“ (S. 224). Deshalb ist es auch im Coaching (wie in der Psychotherapie seit Längerem bekannt) von entscheidender Bedeutung für einen Erfolg des Beratungsprozesses, wenn Coach und Coachee nicht nur auf der Ebene der verstandesmäßigen Einsicht miteinander arbeiten, sondern vor allem erfahrungs- und beziehungsorientiert. Denn „vernünftige Ratschläge und Einsichten allein [sind] nicht in der Lage …, Menschen nachhaltig zu beeinflussen, während unsere Emotionen, besonders auch in Form von Stress, Furcht und Schmerz starken Einfluss auf unser Denken und Handeln haben können“ (Roth, Coaching, S. 132).

Mein Coaching im Rahmen des Emmaus-Institutes richtet sich gleichermaßen an Arbeitnehmer (besonders auch in Führungspositionen) wie Selbstständige, vor allem aus psycho-sozialen, theologisch-pastoralen, kirchlichen und geisteswissenschaftlichen Berufsfeldern. Es besteht ebenso die Möglichkeit, sich als Ganzes Team coachen zu lassen (Team-Coaching). Auch bei einer beruflichen Neuorientierung kann ein Coaching äußerst hilfreich sein.

Das Coaching kann auch in Englisch, Französisch und Niederländisch durchgeführt werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen oder einen Termin für einen persönlichen Erstkontakt vereinbaren möchten.

 

Supervision

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) definiert Supervision als "die Bearbeitung von Schwierigkeiten und Problemen, die sich aus der beruflichen Interaktion (bspw. zwischen Therapeut und Patient) ergeben, verbunden mit dem Ziel, eine Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Tätigkeitsfeld des Supervisanden, aber auch seiner persönlichen Ressourcen, herbeizuführen. Supervision zeichnet sich weiterhin durch ihr Setting aus, die durch die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand (bzw. Supervisanden oder Supervisionsgruppe) bestimmt ist. Supervision ist in allen Berufen nötig, in denen Beziehungsarbeit geleistet wird, und stellt heute meistens eher die Regel als die Ausnahme dar."

Im Bereich Supervision im Rahmen des Emmaus-Institutes habe ich mich auf Einzel- und Gruppensupervision für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in pastoralen, seelsorglichen und kirchlichen Arbeitsfeldern spezialisiert.

Die Supervision kann auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Niederländisch durchgeführt werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen oder einen Termin für einen persönlichen Erstkontakt vereinbaren möchten.



Moderation

In meiner Arbeit als Moderator unterscheide ich zwischen Konflikt-Moderation und Prozess-Moderation.

Konfliktmoderation

Bei der Konflikt-Moderation geht es um einen Konflikt zwischen zwei oder mehr Parteien, der von diesen selbst nicht befriedigend gelöst werden kann. Es kann sich um Konflikte innerhalb von Familien (z.B. Erbschaftstreitigkeiten), Teams oder Organisationen handeln. Ein Moderator kann hier einen Rahmen schaffen, der es möglich macht, dass die einzelnen Konfliktparteien mit ihrem Anliegen gehört und verstanden werden. In diesem Rahmen wird unter Anleitung des Moderators nach kreativen und für alle tragbaren Lösungen gesucht, die helfen können, den Konflikt zu beenden. Ich strukturiere den Prozess mit Hilfe der sechs Phasen eines Mediationsverfahrens.

Prozessmoderation

Bei der Prozess-Moderation geht es um eine externe Begleitung von Prozessen z.B. in Teams oder Gremien. Eine solche Moderation kann hilfreich sein z.B. beim Start eines neuen Projektes, beim Entwickeln von Zukunftsvisionen, bei der Neuorganisation eines Teams oder einer Einrichtung und vielen Anlässen mehr.

Das Moderationsangebot im Rahmen des Emmaus-Institutes richtet sich sowohl an Privatpersonen wie an Non-Profitorganisationen und Kirchen.

Die Moderation kann auch in Englisch, Französisch und Niederländisch durchgeführt werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen oder einen Termin für einen persönlichen Erstkontakt vereinbaren möchten.

 

Systemische Aufstellungsarbeit

Systemisch-lösungsorientierte Aufstellungen sind eine äußerst hilfreiche Methode, um

  1. Konflikte in der Partnerschaft

  2. Probleme im Beruf

  3. Familiäre Verstrickungen und mehrgenerationale »Aufträge«

  4. Veränderungswünsche und Neuanfänge

  5. Psychische und körperliche Probleme

  6. Emotionale Blockaden und automatisierte negative Muster

  7. Konflikte in Teams oder Organisationen

positiv zu verändern. Dabei spielen alle Ressourcen, die Sie im Laufe Ihres bisherigen Lebens erworben haben, eine wichtige Rolle auf dem Weg zu einer neuen Lösung.

Mythen und innere Regeln, negative Verhaltens-, Denk- und Beziehungsmuster werden begreiflich und damit auch handhabbar und veränderbar. So können Sie zukünftig neue Lösungen und Perspektiven für sich finden.

Bei einer Organisationsaufstellung oder beim Aufstellen des Systems an Ihrem Arbeitsplatz werden bestehende Konflikte versteh- und veränderbar als Ausdruck zumeist verborgener Gefühle, Rollenverwirrungen, Übertragungen, Konkurrenzverhältnisse … Und was offen liegt, kann verändert werden – durch Sie.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ursprungs- oder Gegenwartsfamilie, Ihre Partnerschaft, Ihre Blockaden, Ihre Organisation, Ihr Team, ein Thema  u.v.m. aufzustellen.

Den theoretischen Hintergrund der Aufstellungsarbeit bilden u.a. die systemischen Strukturaufstellungen (Virginia Satir, Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer) und lösungsorientierte Therapiemodelle (z.B. Insoo Kim Berg und Steve de Shazer).

Die Aufstellungsarbeitet richtet sich an Einzelne, Paare, Familien, Teams und Organisationen. Bei den beiden letzteren Adressaten habe ich mich auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Einrichtungen aus dem Bereich Non-Profit, soziale Dienstleister, Kirchen und kirchlich-diakonische Einrichtungen spezialisiert.

Die Aufstellungsarbeit kann auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Niederländisch durchgeführt werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen oder einen Termin für einen persönlichen Erstkontakt vereinbaren möchten.

Emmaus-Institut